Unsere Aufgabe besteht darin, internationale Studienbewerber:innen auf ein Fachstudium an einer sächsischen Hochschule vorzubereiten. Dabei stehen die Studierenden im Mittelpunkt unserer Bestrebungen, um ihnen sowohl fachübergreifend als auch fachspezifisch sprachliche Unterstützung zu bieten und den Start in ein erfolgreiches Studium zu erleichtern. Dieser Kerngedanke spiegelt sich auch in der Geschichte unseres Kollegs wider.

Ein älterer Mann im Anzug gratuliert zwei jungen syrischen Frauen, die ihr Zeugnis in der Hand halten.
Wir verstehen es als unsere Aufgabe, unsere internationalen Studienbewerber:innen bestmöglich auf ihr Fachstudium vorzubereiten und zu einem erfolgreichen Studienstart zu begleiten. Foto: Studienkolleg

Unsere Lehrangebote

Am Studienkolleg betreuen wir hauptsächlich internationale Studienbewerber:innen in Schwerpunktkursen oder in einem DSH-Kurs. Der DSH-Kurs dient der Vorbereitung auf die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH) und ist gebührenpflichtig. In den Schwerpunktkursen bereiten sich die internationalen Studienbewerber:innen in Abhängigkeit von der angestrebten Studienrichtung auf das Ablegen der Feststellungsprüfung vor. Diese Kurse dauern zwei Semester und sind gebührenfrei.

Studierende, die die Festestellungsprüfung oder die Deutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang am Ende eines Wintersemesters erfolgreich abgelegt haben, können im darauf folgenden Sommersemester an einem Propädeutikum teilnehmen.

Darüber hinaus finden für Studierende der Universität Leipzig Lehrveranstaltungen im Rahmen der Deutsch im Studium statt. Ihnen werden auch Modulveranstaltungen zu fakultätsübergreifenden Schlüsselqualifikationen angeboten.

Unsere Geschichte

Das Studienkolleg Sachsen ist an der Universität Leipzig das Institut, an dem sich internationale Bewerber:innen auf ein Studium, insbesondere an einer sächsischen Universität, vorbereiten. Wir geben Ihnen einen Überblick über die Entwicklung unseres Instituts und seiner Vorgängereinrichtung, bezogen auf die Zeit nach dem 2. Weltkrieg.

  • 1951: Für 11 Studienbewerber:innen aus Nigeria wird Deutschunterricht erteilt.
  • 1956: Das Institut für Ausländerstudium an der damaligen Karl-Marx-Universität wird gegründet.
  • 1961: Das Institut für Ausländerstudium wird in Herder-Institut umbenannt.
  • 1991: Das Studienkolleg Sachsen wird als Zentrale Einrichtung der Universität Leipzig aus dem Herder-Institut ausgegliedert.
  • 1992: Das Studienkolleg Sachsen beginnt eine enge Zusammenarbeit mit dem in diesem Jahr gegründeten Sprachinstitut interDaF e. V. am Herder-Institut der Universität Leipzig.
  • 1993: In den folgenden zwölf Jahren finden am Studienkolleg Sachsen in Zusammenarbeit mit der Otto Benecke Stiftung e. V. zweijährige Sonderlehrgänge (Abiturkurse für Spätaussiedler) statt.
  • 1997: In diesem Jahr beginnt die Beteiligung des Studienkollegs Sachsen an den von interDaF ausgerichteten Sommersprachkursen für ausländische Studierende.
  • 2005: Das Studienkolleg Sachsen übernimmt vom Herder-Institut den Studienbegleitenden Deutschunterricht (jetzt: Deutsch im Studium) für internationale Studierende an der Universität Leipzig.
  • 2008: Das Studienkolleg Sachsen unterbreitet internationalen Studierenden an der Universität Leipzig seit diesem Jahr ein Modulangebot für Fakultätsübergreifende Schlüsselqualifikationen.
  • 2016: Das Studienkolleg Sachsen bietet in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Akademischen Auslandsdienst seit diesem Jahr Sprachkurse für Geflüchtete im Rahmen des Integra-Programms an.
  • 2017: Das Studienkolleg Sachsen bietet in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst seit diesem Jahr im Rahmen von Maßnahmen zur Integration von Asylbewerbern und Flüchtlingen Sprachkurse zur Vervollständigung einer ausländischen Hochschulzugangsberechtigung an. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
  • 2022: Nach über 30 Jahren übergibt Herr Dr. Michael die Leitung des Studienkollegs Sachsen an Frau Dr. Kupetz.

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